Wie viel Potenzial hat die Digitalisierung? đ

Es gibt eine sehr bekannte und psychologisch auch intensiv untersuchte Denkweise, die im allgemeinen gerne auch als âEtappendenkenâ bezeichnet wird – Konkret bedeutet das, dass wir unser Sein und Handeln in verschiedene zeitliche Etappen einteilen und von einer zur nĂ€chsten Etappe hinarbeiten! đ
Sehr bekannte SĂ€tze, die diese Denkweise gut beschreiben sind beispielsweise:
đ Wenn wir X erreicht haben, dann steht als nĂ€chstes Y auf dem PlanâŠ
đ Ich bin so froh, wenn wir das Stadium XY endlich erreicht habenâŠ
đ Bevor wir uns mit Z auseinandersetzen, ist das Thema XY vorher noch sehr wichtigâŠ
Ein Grund fĂŒr dieses Denken ist ganz einfach der Fakt, dass wir Menschen sehr gerne das GefĂŒhl des âAnkommensâ oder âSchaffensâ eines bestimmten Statusâ erreichen und im Normalfall auch tĂ€glich auf viele, derartige
Situationen hinarbeiten! đ
Ob im privaten oder beruflichen Kontext sind es typische Meilensteine wieâŠ
đ Einschulung
đ Meister beim FuĂballturnier
đ Schulabschluss
đ Ausbildung
đ Studium
đ Zuhause Ausziehen
đ Erster Job
đ Beförderung
đ Gehaltserhöhung
đ JobwechselâŠ
âŠund all die individuellen und die alternativen Wegpunkte und Meilensteine, die dazwischen liegen und uns im Leben wichtig sind! đŻ
Jetzt tut es uns allerdings sehr leid, dass es etwas gibt, das genau diese Denkweise ein wenig einschrĂ€nktâŠund zwar unsere schöne, gute Digitalisierung! đšđ»âđ»đ©đŒâđ»
⟠Die Digitalisierung hat fĂŒr unseren Alltag natĂŒrlich auch Etappenziele & Meilensteine, die unseren Alltag erleichternâŠdoch am Ende ist das Potenzial digitaler Möglichkeiten so groĂ und beinahe unendlich, dass weniger ein finales Endziel am Horizont hervor schimmert, sondern immer auf den nĂ€chsten, logischen Schritt hingearbeitet wird! Und das sogar ohne dass wir heute schon wissen, was vielleicht morgen schon möglich sein wird! đ
đ Besonderes letzteres ist immer wieder ein Aspekt, mit dem sich viele erstmal anfreunden mĂŒssen! Viele Entwicklungen sind am Anfang nur schwer greifbar und schwer vorstellbar!
đ Wer hĂ€tte vor 10 Jahren schon getrĂ€umt, dass wir unser Haus irgendwann mit unseren Mobiltelefonen steuern können oder dass es Programme der kĂŒnstlichen Intelligenz gibt, welche selbst kognitive Aufgaben nach und nach im Stande sind zu leistenâŠ?
Es heiĂt nicht umsonst, dass die Entwicklung unserer Wissenschaft oder Technologie nicht linear, sondern exponentiell verlĂ€uft. Was wir vor 10 Jahren in einem Jahr entwickelt haben, geschieht heute vielleicht schon in 6 Monaten und in Zukunft eben noch rasanter! â
Die Frage wird sein, wie wir diese Chancen fĂŒr uns, unseren Alltag oder unsere Arbeit nutzen und wann wir beginnen, uns mit genau diesen Möglichkeiten zu beschĂ€ftigen! â